
Mehr Lebensqualität und Sicherheit im Alltag möch- te die Stadt Bozen ihren älteren Mitbürgern bieten und startet gemeinsam mit der Nürnberger Dr. Hein Gruppe und IBM ein innovatives Programm für Ältere unter dem Titel „I’m well, fit and safe at home“.
Das Projekt fand bereits in seiner Startphase internationale Beachtung. So berichtete die New York Times in ihrer Ausgabe vom 23. September 2009 darüber.
Ab Juli 2010 werden zunächst 30 Teilnehmer aus der Südtiroler Hauptstadt eingebunden und in der Gestaltung ihres Alltags unterstützt. Bessere Versorgung und bessere Sicherheit zu Hause ist der Inhalt des „Dr.Hein Health Services – I’m well, fit and safe at home“. Für die Umsetzung kommen besondere Dienstleistungen und erprobte Technologie zu Einsatz. Das Neue daran ist die Intensivierung medizinisch-therapeutisch-pflegerischer Maßnahmen unterstützt durch den Einsatz von Technologie. Das Projekt ist längerfristig angelegt und nach der Startphase, die bis Januar 2011 läuft, sollen weitere Bozener Haushalte daran angebunden werden. Der nachhaltige Erfolg ist Dr. Achim Hein, Geschäftsführer der Dr. Hein Gruppe, sehr wichtig: „Wir möchten erreichen, dass ältere Menschen so lange wie möglich ein selbständiges Leben führen können und sich dabei wohl und sicher fühlen. Dazu soll unser Angebot einen Beitrag leisten.“
Alle eingebundenen Haushalte werden bei der Gestaltung ihres Alltages unterstützt - ob im täglichen Leben, beim Sport, bei der Ernährung oder der Medikamenteneinnahme, präventiv oder rehabilitativ - die Menschen erhalten zielgerichtete Ratschläge, Informationen und Anregungen sowie Technologie, die mehr Sicherheit ins heimische Wohnzimmer bringt. „Wir geben den Menschen Hilfe zur Gesunderhaltung mit nach Hause und nutzen Technologie, mit der sie sich unabhängiger und sicherer fühlen können“, erklärt Dr. Achim Hein, Geschäftsführer der Dr. Hein GmbH.
Die Geräte, die Therapie- und Sicherheitstechnik, die im Rahmen der „Smarter Cities“- Initiative von IBM zum Einsatz kommen, sind speziell aus die Bedürfnisse der Teilnehmer entwickelt. Die Menschen erhalten zu Hause Unterstützung und Motivation, denn sie werden nicht mit Technik alleine gelassen. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, darf die soziale Komponente nicht fehlen, wie Dr. Achim Hein erklärt: „Es findet eine Interaktion und Zusammenarbeit mit unseren Betreuern statt. Das Feedback der Menschen wird von unseren Gesundheitsexperten ausgewertet und auch ein medizinisches Fachteam zu Rate gezogen.“
Die Nutzer kommen in den Genuss von gemeinsamen Gruppentreffen, erhalten individuelle Wochen- oder Monatsprogramme (z.B. Bewegungsübungen, Gehirnjogging, etc.) und können dank Telemedizin alles zu Hause unter fachundiger Anleitung fortsetzen und intensivieren. Dabei wird die persönliche Begleitung durch kleine technische Begleiter, wie dem „EvoMobi“ oder dem „Evolino“ der Dr. Hein GmbH, unterstützt. In regelmäßig stattfindenden gemütlichen Runden können sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen gegenseitig austauschen. „Diese Treffen dienen der Kommunikation. Wir wollen nicht die Technik in den Vordergrund stellen – die Technik ist nur Mittel zum Zweck und dient dem Wohl der Menschen“, erklärt Dr. Achim Hein.
Ziel ist es, die Lebensqualität der älteren Menschen zu verbessern, ihnen mehr Unabhängigkeit und Sicherheit zu bieten. Auf lange Sicht wird unter dem Titel „Dr.Hein Health Services“ ein Dienstleistungsangebot eingeführt, das Menschen unter Zuhilfenahme von einfach bedienbarer Technologie unterstützt. Mit dieser Kombination aus Dienstleistungen und Technik können Sicherheit und Lebensqualität verbessert werden.