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Gesundheitsministerium

Besichtigung Baustelle Klinikum Präsidialverwaltung Kasachstan - 2009/3
Bild Mitte: Dr. Achim Hein mit Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie



Ausbildung Gesundheitsministerium


Delegation des kasachischen Gesundheitsministeriums Ausbildung hochrangiger Ministeriumsmitarbeiter durch Dr.Hein 2008 und 2009


2008 Dr.Hein exportiert erfolgreich deutsche Gesundheitsstandards

NÜRNBERG / ASTANA – Die Nürnberger Dr.Hein Gruppe ist vom Gesundheitsministerium der Republik Kasachstan beauftragt, eine hochrangige Delegation von ministerialen Beamten in Bayern auszubilden.

Während des 14-tägigen Besuchs wird den Teilnehmern ein umfassendes Bild des deutschen Gesundheitswesens vermittelt. Fachvorträge beleuchten die Rolle der Ministerien, Kostenträger und Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen. Erfahrene Manager stellen moderne Organisationsformen und zeitgemäßes Krankenhausmanagement vor.

Klinikführungen, Betriebsbesichtigungen und ein interkulturelles Programm runden die Studienreise der Ministeriumsvertreter ab. „Bayern ist ein weltweit herausragender Gesundheits- und Medizintechnikstandort“, so Faizula Bismildin, Berater des kasachischen Gesundheitsministers Prof. Dr. Zaksilik Doskaliev. „Das Gesundheitsministerium Kasachstans ist an der zügigen Entwicklung seines Gesundheitswesens und an tragfähigen Kooperationen im Gesundheitssektor interessiert und deshalb über die Einladung der Dr.Hein Gruppe in das Medical Valley sehr erfreut.“

Durchwegs auf offene Türen stieß die Dr.Hein Gruppe bei Kliniken, Unternehmen und Vertretern des deutschen Gesundheitswesens bei der Vorbereitung der Delegationsreise. „Nicht nur Kliniken und Unternehmen in der Metropolregion – wie das Klinikum Nürnberg, die Sozialstiftung Bamberg, der Arzneimittelhersteller Dr. R. Pfleger und die Siemens AG – beteiligen sich am Know-how-Transfer. Auch die Ludwig-Maximilians-Universität München lud die Delegation zu einer Besichtigung des Klinikums Großhadern ein.

Darüber hinaus konnten wir Referenten auf Seiten der Kostenträger und des Krankenhausmanagements für Vorträge gewinnen“, berichtet Dr. Achim Hein, Geschäftsführer der Dr.Hein Gruppe. Neben einer Einführung in das deutsche Gesundheitswesen durch Dr. Achim Hein berichtet beispielsweise Prof. Dr.-Ing. Jörg-Rüdiger Blau, Honorarprofessor für Krankenhausmanagement an der TU Ilmenau, über die Rehabilitation in Deutschland unter sozioökonomischen Aspekten. Der Ärztliche Leiter des Klinikums Buch im HELIOS Klinikum Berlin, Prof. Dr. Jörg Schulz, referiert über Infektionskrankheiten durch MRSA. Im Klinikum Nürnberg erhalten die Delegationsteilnehmer im Centrum für Kommunikation, Information und Bildung durch Abteilungsleiter Stephan Kolb einen Einblick in modernes Klinikmanagement.

Ausbildung nach deutschen Standards


Hintergrund des Delegationsbesuchs ist ein 250-Millionen-Euro-Projekt im zentralasiatischen Kasachstan: Die Dr.Hein Gruppe realisiert als Generalübernehmer die Gesamtabwicklung für das medizinische Zentrum der Präsidialverwaltung der Republik Kasachstan. Dr. Hein: „Wir kümmern uns nicht nur um Bau und Ausstattung, sondern auch um die Ausbildung der künftigen Ärzte und des Pflegepersonals nach deutschen Standards. Es geht um die Zukunft des Gesundheitswesens in Kasachstan – sich das erforderliche Wissen anzueignen, ist das Ziel der Reise dieser Delegation des kasachischen Gesundheitsministeriums.“ Die Ministerien sind bei der Konzeption und Organisation des Ausbildungsprogramms ein wichtiger Kooperationspartner der Dr.Hein Gruppe: Dem Gesundheitsministerium von Kasachstan obliegt unter anderem die medizinische und pharmazeutische Ausbildung in der zentralasiatischen Republik. Unterstützung findet die Kooperation auf deutscher Seite auch durch das Bayerische Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Mit der Initiierung des Studiengangs „Gesundheitsmanagement/-ökonomie“ im Sommer 2008 an der Deutsch-Kasachischen Universität in Astana leistet die Dr.Hein Gruppe einen weiteren Beitrag für künftige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

2009


NÜRNBERG / ASTANA: Seit Mitte Oktober ist zum zweiten Mal eine Delegation des kasachischen Gesundheitsministerium zu Besuch in unserer Metropolregion Nürnberg. Hochrangige Ministeriumsmitarbeiter werden dabei von der Dr.Hein Gruppe hinsichtlich der Organisation und dem Qualitätsmanagement im deutschen Gesundheitswesen weitergebildet. Neben vielen Fachvorträgen stehen die Besichtigung bayerischer Kliniken und Unternehmen aus der Pharmaindustrie und Medizintechnik auf dem Programm. Als Partner konnten Unternehmen und Vertreter der deutschen Gesundheitswirtschaft gewonnen werden. Die Besichtigung des Arzneimittelherstellers Bionorica, Siemens Healthcare, der Diakonie Nürnberg und des Labordienstleisters Synlab geben Einblicke über die Strukturen und Standards bayerischer Gesundheitsunternehmen. Darüber hinaus sind das Klinikum Fürth, die EuromedClinic, das Klinikum Hallerwiese, die Fachklinik Herzogenaurach sowie das Ludwig-Maximilians-Universitätsklinikum München involviert, um praxisnah eine moderne Ablauforganisationen für Kliniken und die Wichtigkeit eines zeitgemäßen Krankenhausmanagements vorzustellen. Der aktuell von Kasachstan angefragte Bereich der Telemedizin, wird von der Dr.Hein Gruppe präsentiert - als einer der führenden Anbieter im telemedizinischen Bereich mit über zehn jähriger Erfahrung. Zur Abrundung der Delegationsreise finden interkulturelle Programme und gemeinsame Ausflüge für die kasachischen Teilnehmer statt. Die Begrüßung der Delegationsmitglieder fand durch Dr. Alexander Steinmann als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit statt. Wissenstransfer aus der Region ist gefragt. Bayern gilt weltweit als herausragender Gesundheits- und Medizintechnikstandort. Hintergrund dieser Delegationsreise ist der Ausbau und die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in Kasachstan. Dieser Besuch soll den Teilnehmern ein umfassendes Bild über das deutsche Gesundheitswesen vermitteln und neue Kooperationsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich fördern. Dr.Hein engagiert sich schon lange für eine Verbesserung und den Ausbau der bilateralen Beziehungen. In diesem Zusammenhang realisierte die Unternehmensgruppe in der Anfangsphase die Gesamtorganisation für den Bau des medizinischen Zentrums der Präsidialverwaltung der Republik Kasachstan. Ein wichtiger Kooperationspartner war dabei das Gesundheitsministerium der kasachischen Republik. Die dabei gewonnenen Erfahrungen nutzt Dr.Hein um auch weiterhin den Ausbau und die Entwicklung des Gesundheitswesens in Kasachstan zu unterstützen.



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